Erol Sander erzählt über die Liebe

am 19.3.2010 im Ersten "Die Alpenklinik - Liebe heilt Wunden"

Perfektes Aussehen, perfekte Ehe, perfekter Papa: Erol Sander führt ein Leben wie in seinen Heile-Welt-Filmen. Wo der Haken ist? Es gibt keinen. Der Schauspieler hat einfach die Liebe seines Lebens getroffen.

Sie verkörpern meist den Typ Mann, dem alle Frauenherzen zufliegen. Ist das im wirklichen Leben auch so? Ich denke, ich bin ein guter Mensch. Ich lebe rücksichtsvoll und respektiere jeden. Was Frauen betrifft: Als Schauspieler bin ich bei meinen Fans im Wohnzimmer zu Gast. Klar werde ich auf der Straße erkannt, das freut mich auch. Aber es kommt auch so was wie Stalking vor, da muss man dann klare Grenzen ziehen.

Sie haben sich vom gefragten Model zum erfolgreichen Schauspieler hochgearbeitet. Hat sich damit ihr Lebenstraum erfüllt? Schauspielen ist meine große Leidenschaft, das wollte ich immer machen. Meine Familie musste jeden Groschen sparen. Also habe ich mir durch das Modeln meinen Kindheitswunsch selbst finanziert.

Sie sollen verbissen ehrgeizig sein. Wie äußert sich das? Ich gebe immer mein Bestes, das bin ich meinen Zusehern schuldig. Ich bin geradlinig und ehrlich uns sage auch am Set immer, was ich denke.

Wie weit gehen Sie für Ihren Job? Ich nehme nur Projekte wo Herz und Seele dabei sind. Meine Familie kennt meine Leidenschaft, und meine Frau unterstützt mich immer.

Sie sind ein Vorzeigepaar. Wo ist der Haken? Es gibt keinen. Wir lieben uns, das ist die Wahrheit. Mein Sohn Marlon ist jetzt sieben, Anfang März bekommen wir unser zweites Kind. Es wird ein Bub, der Name wird noch nicht verraten. Und wir müssen ein drittes machen. Ich will unbedingt eine Tochter!

Warum läuft Ihre Ehe so gut? Liebe ist wie Lotto. Ich habe Caroline vor 14 Jahren in Paris kennen gelernt. Wir waren jung, haben uns bis morgens um sechs über Gott und die Welt unterhalten und alles sehr easy begonnen. Unsere Ideen und Träume sind so ähnlich – es hat einfach gepasst und wir sind zusammen geblieben.

Sie haben also Ihre Traumfrau gefunden? Jeder wünscht sich einen Partner fürs Leben, und wir haben einfach Glück gehabt. Mit 27 wusste ich, ich brauch jemanden, mit dem ich über die wichtigen Dinge im Leben reden kann.

Der Partytiger Erol Sander ist also Geschichte…? Für meinen Sohn Marlon bleibe ich zuhause – sag alles ab. Aber auch der Kleine braucht seine Freiheit, schläft mal bei einem Freund – dann treffen Caroline und ich Freunde oder trinken ein Glas Wein zusammen.


(Quelle: Mona Film und Interviewauszüge aus dem „Seitenblicke Magazin")


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04.03.2010


 

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