Neue Folge von „Mord in bester Gesellschaft“ am 14.1.2010

„Alles Böse zum Hochzeitstag“

Zum sechsten Mal stand der Schauspieler mit seiner Tochter Sophie (28) für die Krimi-Reihe „Mord in bester Gesellschaft“ vor der Kamera. Am 14. Januar 2010 (ARD und ORF2, 20.15 Uhr) zeigt das Hauptabendprogramm die Folge „Alles Böse zum Hochzeitstag“ – und Fritz Wepper stimmt Sie im Interview schon mal darauf ein.

„Sie werden sehen“, sagt er, „Sophie ist vom Mädchen zur jungen Frau geworden. Sie hat von Folge zu Folge einen Schritt gemacht. Aber jetzt war es ein Sprung.“ Was für eine Lobeshymne, und das soll kein Stolz sein? „Es ist Freude“, kontert Wepper. „Ich freue mich über Sophie. Da ist eine ganze Menge Genetik unterwegs.“

So, Genetik also. Das heißt doch im Klartext: Ich bin froh, dass meine Tochter mein Talent geerbt hat! Lässt sie sich vom Papi denn noch etwas sagen? So vom Kollegen zur Kollegin?

„Tipps habe ich ihr nie gegeben“, verrät Fritz Wepper. „Als sie jünger war, haben wir Sprech- und Atemtechnik geübt. Die Sophie ist einfach eine ganz begabte Tochter.“ Der Schauspieler kommt aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Können die beiden vor der Kamera denn noch ganz unbeschwert sein, wenn die junge Frau täglich besser wird? Vielleicht besser als der Vater selbst?

Fritz Wepper setzt auf emotionale Bindungen. „Meine Tochter sagt Papi zu mir, die Vertrautheit ist da. Aber beim Drehen spielen wir ja andere Figuren, andere Charaktere als wir es selbst sind. Deshalb bleibt es zwischen uns auch immer spannend.“ Natürlich ist es für den „alten Hasen“ eine große Herausforderung, das eigene Kind so wachsen zu sehen. Können Sie da überhaupt loslassen, Herr Wepper? Die Antwort kommt beinahe etwas entrüstet. „Ich habe total losgelassen. Immer schon. Wir haben unsere Tochter nicht für uns großgezogen“, sagt er.


(Quelle: Tivoli Film/Mona Film und Interviewauszüge aus der „Freizeit Revue“)






17.12.2009


 

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